Mit fairem Handel kann Lippetal ab sofort punkten (Die Glocke 18.02.2014)

Lippetal ist jetzt Fair-Trade-Gemeinde. Lisa Herrmann, Koordinatorin der Kampagne „Fair-Trade-Towns“ in Köln, überreiche am Sonntag das Zertifikat an Bürgermeister Matthias Lürbke.

Unbenannt

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: nes

Lippetal-Hovesatdt (nes). Seit Sonntag, 16. Februar, ist Lippetal Fair-Trade-Gemeinde, die 226. in Deutschland. In einer Feierstunde im Haus Biele überreichte Lisa Herrmann, Koordinatorin der „Kampagnne Fairtrade Towns“ von TransFair in Köln, die Urkunde an Bürgermeister Matthias Lürbke.

Bei den Sprechern der Lippetaler Steuerungsgruppe, Christian Neuhaus, Cornelia Keßler und Agnes Witte-Meiser, bedankte sich Herrmann mit Blumen.

Lürbke freute sich, dass so viele Vertreter örtlicher Vereine, von Parteien und Institutionen sowie von den teilnehmenden Betrieben in der Feierstunde dabei waren. Gekommen war auch M. A. Marcos Antonio da Costa Melo, Geschäftsführer des Forums für Umwelt und gerechte Entwicklung, sowie Eine-Welt-Koordinator Ruhr Ost/Soest. Der Bürgermeister rief den Weg der Initiative durch die Institutionen ins Gedächtnis, der sich in Lippetal dank des vorbildlichen Engagements der Gruppe zügig gestaltet hatte. Auch Christian Neuhaus erinnerte an den Weg zur Fair-Trade-Gemeinde und damit auch an den verstorbenen Pastor Horst Klabes, der ein Befürworter des fairen Handels gewesen sei. Neben vielen Einzelgesprächen habe die Gruppe die Gewerbeschau in Herzfeld genutzt, um durch gezielte Informationen Defizite aufarbeiten zu können.

Mit einem Zitat von Mahatma Gandhi, „Wir müssen die Änderung sein, die wir in der Welt sehen wollen“, rief Cornelia Keßler aus Lippborg die Notwendigkeit für fairen Handel ins Gedächtnis. Dieser sei nach wie vor nötig, weil viele Bauern in Entwicklungsländern immer noch nicht von ihrer Arbeit leben könnten. Daher sei jeder Einzelne gefordert. Für fairen Handel gelte, das öffentliche Bewusstsein zu stärken. Hierzulande würden 80 Prozent Fair-Trade-Produkte kennen, davon vertrauen 98 Prozent dem Siegel. Allerdings gebe jeder Deutsche nur sechs Euro im Jahr für Produkte aus dem fairen Handel aus. Angeboten werden die Produkte deutschlandweit in 42 000 Geschäften und in 20 000 Gastronomiebetrieben. Eine-Welt-Produkte können in Lippetaler Geschäften und in den Eine-Welt-Läden in Lippborg und Oestinghausen erworben werden. Erstrebenswert, so die Initiatoren, wäre eine solche Einrichtung auch für Herzfeld.

Für die Musik sorgte die Trommelgruppe aus Oestinghausen. Nach Überreichung der Urkunde stießen im Haus Biele alle mit Sekt auf den Erfolg an. Gastronom Josef Willenbrink aus Lippborg reichte am Mittag eine Kartoffelsuppe.

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Vortrag: Was habe ICH mit der Armut in den Entwicklungsländern zu tun?

Vortragsveranstaltung

Was habe ICH
mit der Armut in den Entwicklungsländern zu tun?

 

Zusammenhang unseres Konsumverhaltens mit der Armut in den südlichen Ländern ODER wie das Verhalten der Industrieländer auf die Wirtschaft der Entwicklungsländer wirkt

Datum: 13.03.2014 – 19.30 Uhr.

 

Weitere Stichworte:

  • Einfluss der Subventionierung der europäischen Landwirtschaft auf die südlichen Länder
  • Folgen der Globalisierung und des Freihandels in den Entwicklungsländern
  • Unsere „persönliche“ direkte Beteiligung
  • Welche Lösungen gibt es?

 

 

Referent: Hr. Drucks, Flüchtlingsberater Diakonie Ruhr-Hellweg e.V.

Veranstalter: Eine-Welt-Gruppe Lippetal

Ort: Haus am Turm, Lippetal-Oestinghausen, An der Kirche 3

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Die Gemeinde Lippetal auf dem Weg zur Fair-Trade Gemeinde

Die Gemeinde Lippetal ist auf dem Weg zur Fair-Trade-Gemeinde. Der Gemeinderat hatte den Antrag dazu im Dezember positiv entschieden. Voraussetzung ist zudem eine lokale Steuerungsgruppe, die am Montagabend zwecks Gründung im Haus am Turm zusammen kam. Zum Leiter wurde einstimmig Christian Neuhaus gewählt, zur Stellvertreterin Agnes Witte-Meiser.
Beim fairen Handel stehen nicht nur die Waren im Mittelpunkt. Für benachteiligte Produzenten ist er eine Möglichkeit, deren Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern und die Produkte unter fairen Bedingungen zu vermarkten. Eine Steuerungsgruppe hat die Aufgabe, die Aktivitäten auf dem Weg zur Fair- Trade-Gemeinde auf lokaler Ebene zu koordinieren.

Einige Voraussetzungen werden in Lippetal bereits erfüllt: Dazu gehört der Verkauf von Produkten aus fairem Handel in den Eine-Welt-Läden in Lippborg und Oestinghausen, im Rewe- und Penny-Markt sowie im Bioladen „Möhrchen“ in Lippborg. Das heißt auch, dass im Lippetaler Rathaus Fair-Trade-Kaffee und ein weiteres Produkt aus fairem Handel Verwendung findet. Regelmäßige entwicklungspolitische Informationsveranstaltungen finden bereits durch die Eine-Welt-Gruppen statt. In den Kirchengemeinden ist Fair-Trade-Kaffee im Ausschank.

Durch den Beschluss im Gemeinderat sind auch die Fraktionen informiert. Aktuell gilt es, den Verkauf von Fair-Trade-Produkten auch in Cafés, Restaurants und weiteren Geschäften der Kommune zu forcieren sowie in den ortsansässigen Betrieben publik zu machen. Mit ins Boot sollen auch die Lippetaler Schulen, örtliche Vereine und nicht zuletzt die Öffentlichkeit.
(Quelle: Die Glocke 16.01.2013)


Foto: Magdalene Schomacher

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Neue Öffnungszeiten!

Ab dem 22.07. weden die Öffnungszeiten des Eine-Welt-Ladens geändert. Die neuen Zeiten sind von 11 Uhr bis 12.15 Uhr.

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Fracking: Thema beunruhigt auch Menschen im Lippetal EWG lädt am 15. März zu Infoabend mit Diskussion ein

Die Abbaufelder tief unter der Erde haben sich internationale Energiekonzerne wie ExxonMobil oder BNK Petroleum bereits frühzeitig gesichert. Auch unter dem Gebiet der Gemeinde Lippetal wollen sie mit Hilfe des umstrittenen Fracking-Verfahrens Erdgas „unkoventionell“ fördern. Bei dieser Art der Förderung wird durch Tiefenbohrungen und Einsatz von enormen Wasserdruck das Erdgas, das in den Gesteinsschichten gebunden ist, freigesetzt. Auf den ersten Blick eine verlockende Perspektive: Der heimische Energiebedarf könnte aus eigener Produktion gedeckt werden, Deutschland könnte unabhängig werden von Gasimporten. Der Haken an der Sache: Dem Wasser wird ein Cocktail giftiger Chemikalien beigefügt, um das Gas aus dem Gestein zu lösen. Ein Großteil dieses Giftes verbleibt im Boden.
Während Fracking auch in der Politik zunehmend kritisch betrachtet wird, versuchen die Unternehmen die Öffentlichkeit mit Werbespots im Vorabendprogramm zu beruhigen und für die „unkonventionelle Gasförderung“ zu werben. Angesichts dieses Konfliktes herrscht in der Öffentlichkeit, trotz zahlreicher Berichte in den Medien, weitgehend Unklarheit über die Chancen und Risiken des Frackings.
Die Eine-Welt-Gruppe Lippetal, die sich nicht nur entwicklungspolitisch engagiert, sondern sich auch für den verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit der Umwelt einsetzt, veranstaltet daher am Donnerstag, dem 15. März einen Informations- und Diskussionsabend zum Thema Fracking. Ab 19:30 Uhr wird im „Haus am Turm“ in Oestinghausen Herr Martin Knäpper, Mitglied der Bürgerinitiative gegen Gasbohren in Hamm, einen Vortrag halten, in dem er die Technik des Frackings erläutern und, gestützt auf Medienberichte, die Risiken des Verfahrens thematisieren wird. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Chancen und Risiken des Gasbohrens zu diskutieren. Die Eine-Welt-Gruppe lädt zu dieser Veranstaltung alle interessierten Lippetaler Bürgerinnen und Bürger herzlich ein.

Christian Neuhaus (Eine-Welt Gruppe Lippetal)

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Herzlich Willkommen

Liebe Besucher,

in diesem Blog wollen wir Euch unsere Eine-Welt-Gruppe vorstellen.

Im Jahr 2008 haben wir uns aus dem Wunsch gegründet, mehr über unsere Welt zu erfahren und zu verstehen, warum aus „Einer Welt“ allmählich eine geteilete Welt wurde.

Wir beschäftigen uns mit entwicklungspolitischen, wirtschaftlichen, landeskundlichen und interkulturellen Themen. Dazu werden Vorträge organisiert und Gesprächskreise gegründet.

Außerdem unterstützen wir derzeit zwei Projekte: eine KiTa in S. Paulo/ Brasilien und ein Frauenzentrum im Kongo.

Darüber hinaus betreiben wir unseren eigenen Eine-Welt-Laden; klein aber gut sortiert mit vielen tollen Produkten.

Wir freuen uns über einen aktiven Austausch mit allen Interessenten und sind offen für Vorschläge und neue Infos.

euer Team der Einen Welt

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